29. Arbeitstagung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Endokrinologie (CAEK)
 
Osnabrück,
11. - 13. November 2010
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Letzte Änderung: 14.10.2010 

Grußwort

Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,

zu der 29. Jahrestagung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie möchte ich Sie ganz herzlich in der Friedensstadt Osnabrück begrüßen. Es scheint wichtiger denn je, dass sich die CAEK als starke wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie präsentiert. Eine Reihe von inhaltlich wichtigen und berufspolitisch bedeutsamen Aufgaben werden derzeit bearbeitet. Die neuen Leitlinien zur Behandlung der benignen Struma stehen kurz vor der Veröffentlichung, die Erstellung der neuen Leitlinien zur Behandlung der bösartigen Schilddrüsenerkrankungen ist bereits weit fortgeschritten. Die Kriterien zur Zertifizierung von endokrin-chirurgischen Kompetenz- und Referenzzentren wurde bereits bei der letzten CAEK-Tagung in Łódz´ besprochen und verabschiedet, hier sind jedoch noch Abstimmungen mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie erforderlich.

Um auch weiterhin die Treffen der endokrinen Chirurgie innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Nachdruck vertreten zu können, muss die CAEK ihren Ruf als große und wissenschaftlich sehr aktive Arbeitsgemeinschaft aufrecht erhalten. Gerade deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir unsere freundschaftlichen Beziehungen zueinander nutzen, um wichtige Fragestellungen im Rahmen von randomisierten multizentrischen Studien zu bearbeiten. Die erfreulich große Anzahl von eingereichten Abstracts ist ein deutliches Zeichen für die wissenschaftliche Aktivität unserer Arbeitsgemeinschaft und für das Interesse an der Arbeitstagung. Ich danke den Autoren ganz herzlich für ihre Bereitschaft, unsere Arbeitstagung aktiv mit zu gestalten. Den Kollegen Musholt, Simon, Trupka und Clerici, die die Abstracts unter großem Zeitdruck begutachteten, bin ich zu großem Dank verpflichtet.

Den Auftakt zu unserer Arbeitstagung sollen interessante Fälle aus der Praxis bilden. Wir haben erfreulicherweise eine Vielzahl solcher Fälle angeboten bekommen, aus der wir einige ausgewählt haben. Für die Tagung haben wir verschiedene Schwerpunktthemen ausgewählt. Ich hoffe sehr, dass wir damit das Interesse der Teilnehmer wecken konnten. Wir haben uns bemüht, häufige und seltene Krankheitsbilder und aktuelle Fragestellungen zu berücksichtigen.

Ein besonderes Anliegen ist mir der postoperative Hypoparathyreoidismus. Es handelt sich um eine gar nicht so seltene Komplikation der Schilddrüsenchirurgie, dennoch gibt es hierfür keine klare Definition. Ich hoffe sehr, dass diese Arbeitstagung dazu beitragen wird, endlich einheitliche Kriterien zu erarbeiten, so dass unsere Zahlen auch irgendwann vergleichbar werden. Die Theodor Kocher-Vorlesung wird in diesem Jahr von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Roka aus Wien gehalten. Es ist mir eine besondere Freude, dass er diese Einladung angenommen hat.

Zur Begrüßung möchten wir Sie am Donnerstagabend nach den Fallvorstellungen zu einer kurzen Nachtwächterführung durch die Osnabrücker Innenstadt einladen. Anschließend ist ein gemütliches Beisammensein vorgesehen. Für den Gesellschaftsabend im Steigenberger Remarque-Hotel haben wir ein Abendessen der besonderen Art vorgesehen.

Mein Team und ich freuen sich sehr auf Ihr Kommen nach Osnabrück.

Prof. Dr. med. Christoph Nies
Tagungsleiter

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